Mattheis: Gute Pflege scheitert nicht am Geld, sondern am mangeln-den Willen

Veröffentlicht am 11.05.2018 in Pressemitteilungen
 

Ulm, 11. Mai 2018 – Am morgigen Internationalen Tag der Pflegenden wird an den Geburtstag der britischen Krankenschwester und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale erinnert. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Mitglied im Gesundheitsausschuss, fordert ein stärkeres Engagement der Bundesregierung für professionelle und ehrenamtliche Pflegende.

„Ein Branchentarifvertrag Soziales, ein ordentliches Bemessungssystem für das Personal und mittelfristig eine 35-Stunden-Woche für Pflegekräfte: Die Bundesregierung kann mehr tun als das, was im Koalitionsvertrag vereinbart ist“, forderte Mattheis. „Die vereinbarten 8000 neuen Pflegestellen reichen nicht aus, um die teils katastrophalen Zustände zu lindern.“

Gute Pflege scheitert nicht am Geld, sondern am mangelnden Willen“, erklärte die Gesundheitsexpertin. „Die CDU/CSU verpulvert jährlich Millionen Euro in einen sinnlosen Pflegevorsorgefonds. Dieses Lieblingskind von Herrn Spahn ist auf den Finanzmärkten die buchstäbliche Beitragsvernichtungsanlage.

Außerdem werden durch die Reformen der vergangenen Jahre Krankenhäuser finanziell besser mit Steuermittel ausgestattet. So hat die Uniklinik Ulm nach eigenen Angaben hat bspw. zum vierten Mal in Folge einen satten Überschuss erwirtschaftet. Dieses Geld muss nachweislich in die Pflege fließen.“

 

Homepage Hilde Mattheis MdB

Leni Breymaier

Leni Breymaier