Hilde Mattheis: PrEP als Kassenleistung ist nur konsequent

Veröffentlicht am 20.07.2018 in Pressemitteilungen
 

Berlin, 20.07.2018 – Die heutige Ankündigung des Bundesgesundheitsministers die sog. Präexpositionsprophylaxe (PrEP) in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen begrüßt Hilde Mattheis (SPD), zuständige Berichterstatterin der SPD-Fraktion für sexuelle Vielfalt und LGBT im Gesundheitsausschuss.

„Ich bin sehr erfreut, dass Versicherte einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für die PrEP haben werden“, erklärte Mattheis. „Nachdem das Medikament seit 2016 in der EU zugelassen wurde und belegt ist, dass es das HIV-Ansteckungsrisiko deutlich mindert, ist es konsequent, dass wir diesen Schritt gehen und die PrEP Kassenleistung wird.“

„Ich bin froh, dass die Union hier ihre ideologischen Scheuklappen abnimmt und pragmatisch im Sinne der Versicherten Politik machen will.“, führte Mattheis weiter aus. „Der Vorschlag zeigt auch, dass der Druck aus den Organisationen und Verbänden im Bereich AIDS/HIV und der LGBT-Community wirkt. Als SPD werden wir den Gesetzentwurf des BMG umgehend prüfen und so bald wie möglich beschließen.“

 

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Leni Breymaier

Leni Breymaier