Hilde Mattheis zu Besuch in Schnürpflingen

Veröffentlicht am 17.07.2018 in Pressemitteilungen
 

Mit einem herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl begrüßte Hilde Mattheis, SPD-Bundestagsabgeordnete, Michael Knoll, der im März 2018 erneut zum Bürgermeister von Schnürpflingen gewählt wurde. Mit ihrem Besuch verband die Abgeordnete ein Gespräch über die anstehenden Herausforderungen und Ziele in der Gemeinde. Die Folgen des demografischen Wandel sind das Thema, welches Bürgermeister Knoll und seine Gemeinde vor allem beschäftigen.

Um einer älter werdenden Bevölkerung im ländlichen Raum weiterhin Wohnraum, Einkaufsmöglichkeiten für die täglichen Bedarfe und Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, also insgesamt eine hohe Lebensqualität zu garantieren, entwickelt Schnürpflingen verschiedene Projekte. So will der Bürgermeister beispielsweise einen Fahrdienst für ältere und weniger mobile Menschen einrichten, so dass sie in den umliegenden Gemeinden einkaufen gehen können. Zwar gibt es noch einen Bäcker im Ort, viele andere Geschäfte fehlen aber inzwischen. Das Thema Wohnen im Alter ist der zweite Schwerpunkt. Damit ältere Menschen nicht in Seniorenheime in andere Städte ziehen müssen, plant Schnürpflingen den Bau eines Gemeindezentrums, in dem betreutes Wohnen bis ins hohe Alter möglich sein soll. Die Bundestagsabgeordnete begrüßte die Pläne als zukunftsweisendes Projekt, damit auch in kleineren Kommunen ein aktives Gemeindeleben weiter stattfindet.

Der zweite Programmpunkt ihres Besuches in Schnürpflingen war für Hilde Mattheis der Besuch einer Biogasanlage gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Gemeinderäten Sibille Aich, Georg Aubele und Rainer Schneider, dem Besitzer der Anlage. Die Betreiber beliefern derzeit in Schnürpflingen rund 80 Wohneinheiten mit Fernwärme, darunter auch den Kindergarten und das Rathaus. Die Kommune hat sich von Beginn an für diese Form der Energieerzeugung interessiert. Die Ökobilanz spricht für sich: Mit der derzeitigen Versorgung können rund 200.000 Liter Öl eingespart werden. Die Biogasanlage wird gespeist mit Mais von den umliegenden Feldern sowie dem Dung einer Herde Rinder, die von den Betreibern gehalten wird.

 

 

Homepage Hilde Mattheis MdB

Leni Breymaier

Leni Breymaier