Konto für jedermann ist ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit

Veröffentlicht am 15.01.2016 in Pressemitteilungen
 

Der Bundestag berät heute in erster Lesung über das Gesetz zur sog. Zahlungskontenrichtlinie, welches Banken verpflichten soll, ein Basiskonto für jedermann einzurichten. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis sieht darin einen großen Fortschritt für ärmere Menschen, Obdachlose oder Flüchtlinge.

„Alle wichtigen Geldgeschäfte funktionieren heutzutage elektronisch über Bankkonten. Ob Miete, Lohn oder Versicherungsbeiträge: Wer kein Konto hat, kann solche grundlegenden Gelder für das tägliche Leben meist nicht erhalten.“, erklärt Mattheis. „Daher ist das Gesetz, welches Banken verpflichtet, allen Menschen ein Basiskonto anzubieten ein Stück weit mehr Gerechtigkeit, wofür die SPD lange gekämpft hat.“

Schätzungen zufolge haben zwischen 500.000 und eine Million Menschen in Deutschland keinen Zugang zu einem Girokonto. Mit dem Gesetz können Banken die Eröffnung eines sog. Basiskontos nur noch in sehr wenigen Ausnahmefällen verweigern. Mit dem Konto können die Kunden die grundlegenden Funktionen wie Ein- und Auszahlungen oder Überweisungen tätigen.

„Profiteure von diesem Gesetz sind besonders schutzbedürftige Gruppen, wie Obdachlose oder Flüchtlinge. Mit einem eigenen Konto werden sie es einfacher haben, eine Wohnung und einen Job zu finden.“, findet Mattheis.

 

Homepage Hilde Mattheis MdB

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