21.02.2018 in Aktuelles

Stellungnahme zum Mitgliedervotum "pro oder contra" ?

 

Robert Kreklau, 1. Vorsitzender des Ortsverein SPD Laupheim nimmt Stellung zum Mitgliedervotum der SPD, hinsichtlich einer weiteren "großen Koalition" mit den Unionsparteien: 

 

"Ich sehe, im Gegensatz zu unseren Partei-Vorderen, keine geänderte Situation im Vergleich zum 24.09.17. Ohne nochmal alle Argumente aufzulegen... 

Ich kann respektieren, wenn SPD-Mitglieder sich aus ganz eigenen Motiven FÜR den KoaV aussprechen. Nachvollziehen kann ich dies aus meiner persönlichen Beurteilung des Sachstandes nicht... 

Aber es gibt für beide Meinungen Argumente, welche jeder für sich bewerten und beurteilen muss, bzw. darf und soll!... 

Die derzeitige Situation der SPD ist aus meiner Wahrnehmung diversen Ursachen geschuldet: 

a) einem unzureichenden, weil zu unkonkreten Wahlprogramm (obwohl es uns in weiten Teilen gelungen ist, dieses an unseren Wahlständen zu konkretisieren); 

b) den Querelen seit dem 24.09.17 (Hin und Her der Positionierungen unserer "Aushänge-Politiker/innen";

aber c) insbesondere den gegen uns (zu recht ?) lancierten Vorwürfen, die Regierungsentscheidungen der letzen Legislaturen an der Seite der Union mitgetragen zu haben - und DESHALB nichts Vernünftiges umgesetzt zu haben... 

Wie berechtigt dieser Vorwurf erscheint, zeigt mir der jüngste Beschluss zum Thema "Familiennachzug" und der beschlossenen Verlängerung der Aussetzung auch mit den Stimmen der SPD... 

Dieses Verhalten (im Vertrauen auf die Unions-Zusagen?) halte ich für grundsätzlich falsch und, ganz persönlich, unerträglich! Widerspricht es doch den Grundsätzen unseres Politikverständnis als Sozialdemokraten! 

Daher kann ich mich mit voller Überzeugung dem Votum aller im Januar bei der OV-Vorstandssitzung Anwesenden anschließen: 

Eine weitere große Koalition sollte nicht stattfinden und wird von uns (Anwesende) NICHT befürwortet!... 

 

Mein NEIN beim Mitgliedervotum steht! 

 

... und da es ein Empfehlungsschreiben prominenter/bekannter SPD-Politiker pro GroKo gibt, spreche ich die dringende Empfehlung aus GEGEN den Koalitionsvertrag zu votieren!"

24.10.2017 in Aktuelles

Union torpediert "bezahlbaren Wohnraum" !!

 

CDU will Ende der Mietpreisbremse

DEUTSCHER MIETERBUND·MONTAG, 23. OKTOBER 2017

Mieterbund: Wählerwille nicht verstanden – Mietpreisbremse nachbessern, nicht abschaffen

(dmb) „Zuerst hat die CDU durch zahlreiche Ausnahmeregelungen dafür gesorgt, dass die Mietpreisbremse nicht funktioniert. Dann hat sie notwendigen Nachbesserungen nicht zugestimmt und jetzt will sie die Mietpreisbremse beerdigen mit dem scheinheiligen Argument, die Mietpreisbremse sei gescheitert. Das ist unredlich und eine schlechte Mietenpolitik“, kommentierte der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, Äußerungen von CDU-Generalsekretär Peter Tauber im RBB-Radio und anderen Unionsabgeordneten zu möglichen Zielen einer Jamaika-Koalition.

„Offensichtlich hat die CDU den Wählerwillen nicht verstanden. Statt sich verstärkt um die Wohnungsnöte und Mietprobleme von Millionen Haushalten zu kümmern, will sie jetzt als erstes die Mietpreisbremse beerdigen, Mieterschutzvorschriften abschaffen. Das ist das denkbar schlechteste Signal für den Start der Jamaika-Konsultationen bzw. –Verhandlungen“, erklärte Siebenkotten.

Auch der Deutsche Mieterbund ist der Auffassung, dass die Mietpreisbremse in der jetzigen Fassung nicht die erwünschte Wirkung zeigt. Die vielen Ausnahmeregelungen sind abzuschaffen, umfassende Informationspflichten für Vermieter beim Abschluss des Mietvertrages sind einzuführen und Vermieter, die sich nicht an die gesetzlichen Regelungen halten, müssen Sanktionen zu spüren bekommen.

Siebenkotten: „Die Mietpreisbremse funktioniert nicht, weil die vielen Ausnahmeregelungen und die fehlenden Sanktionsmöglichkeiten eine Einladung an Vermieter sind, das Gesetz zu ignorieren. Daraus die Konsequenz zu ziehen, dass Gesetz abzuschaffen, weil sich niemand daran hält, ist absurd.“

Zitat DMB-Meldung

 

 

 

 

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04.05.2019, 13:00 Uhr - 16:00 Uhr Lothar Binding MdB besucht Laupheim
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